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· konfliktfälle in berliner call centern ·



modalis

Modalis schließt das Berliner Call Center – Agents warten auf mehrere Zehntausend Mark Lohn

Das Berliner Call Center der amerikanischen Firma Modalis Research Technologies an der Jannowitzbrücke hat zum 31.8. den Betrieb eingestellt. Doch vor allem freien MitarbeiterInnen mir Projektverträgen wurden die Honorare der Monate Juni und Juli noch nicht ausbezahlt. Die Betroffenen befürchten nun, um ihre Honorare geprellt zu werden. Die auch weiterhin noch nach der Neugründung des Unternehmens (und dem Verkauf eines Teils desselben) ...

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isi marketing

ISI Marketing reagiert überzogen auf freie Meinungsäußerung

ISI Marketing (Bochum, Essen, Düsseldorf) überzieht den alternativen Webhoster free.de mit Verleumdungsklagen, nachdem eine ihrer MitarbeiterInnen sich in der dort publizierten Flugblattreihe HOTLINES über die dortigen Missstände äußerte ...

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emnid

Mit neuen Rahmenvereinbarungen, die EMNID derzeit seinen MitarbeiterInnen in Bielefeld zur Unterzeichnung vorlegt, versucht das Marktforschungsunternehmen den Status der InterviewerInnen weiter zu verschlechtern. Wir rechnen damit, dass die anderen Filialen (in Berlin, Köln ...) nachziehen werden. Bereits zuvor verweigerte EMNID seinen MitarbeiterInnen die generelle Gewährung von bezahlten Urlaubstagen ...

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adm

Im Laufe des 11. und 12. April 2001 wurden vom Call Center der adm GmbH – agentur für dialogmarketing, Standort Berlin Wedding – laut Angaben mehrerer MitarbeiterInnen zwischen 80 und 100 Agents entlassen. Das entspricht fast einem Fünftel der Belegschaft.

Der Kündigungswelle vorausgegangen war ein kollektiver Antrag zur Gewährung von anteilig bezahltem Urlaub, den 76 Beschäftigte unterzeichnet hatten. Dieses Anliegen wurde von der Geschäftsleitung abgelehnt. Die drei von der Geschäftsleitung als Urlaubs-RädelsführerInnen ausgemachten Agents hatten ihren Job bereits vor der aktuellen Kündigungswelle verloren. Die anderen UnterzeichnerInnen wurden einzeln von der Geschäftsleitung aufgefordert, ihren Urlaubsantrag zurückzuziehen. Selbstverständlich könne dieser auch eingeklagt werden, dann würde man sich jedoch leider trennen müssen.

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hotline

Hotline Kommunikationsdienste GmbH ist ein Call Center mit aktuell ca. 140 Beschäftigten, davon 20 bis 30 festangestellt, die übrigen in Teilzeit, überwiegend StudentInnen. Nachdem im Dezember 60 Agents entlassen wurden, entstand eine konspirative Betriebsratsinitiative in den Reihen der studentischen Beschäftigten. Die Geschäftsführung blockierte jedoch zunächst die Wahlen. Statt dessen drohte sie mit Entlassungen und Lohnkürzungen.

In der Folge wurden 23 Agents gefeuert und zum Teil mit sofortigen Hausverbot belegt. Alle Betroffenen haben Kündigungsschutzklagen eingereicht und klagen auf Wiedereinstellung. Inzwischen wurde ein Betriebsrat gewählt.

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audioservice

Nachdem Sommer 2000 ca. 30 Call Center Agents die Geschäftsführung der AudioService GmbH aufgefordert haben, endlich Verträge auszustellen, die nicht länger die gesetzlichen Mindestbestimmungen unterlaufen, wurden zunächst 16 Call Center Agents gekündigt, danach noch weiteren.

Immerhin erstritten sich die Entlassenen mehr oder minder erkleckliche Abfindungen.

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